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SFZ Jean-Paul-Platz
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Berufsvorbereitung in den Klassen 7 bis 9

Die berufliche Eingliederung unserer Schüler steht am SFZ Jean-Paul-Platz schon immer im Focus der Arbeit der Oberstufe.

Im Fach Berufs- und Lebensorientierung (BLO) werden die SchülerInnen -vorwiegend praxisorientiert- an verschiedenste Berufsfelder heran geführt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Gewerblich-Technischen (GTP) und dem Hauswirtschaftlich-Sozialen (HSP) Bereich

Neben intensiven Kontakten zum Berufsberater der Schule, der die Besuche im Berufsinformationszentrum (BIZ) organisiert und auch zu Elterninformationen in die Schule kommt, haben wir für unsere Schule eigene Schwerpunkte in der beruflichen Vorbereitung gesetzt, die wir versuchen im Rahmen von BLO umzusetzen.

Wir haben ein Netzwerk von Meistern in der Schule aufgebaut, die jährlich die 8. und 9.Klassen über die Grundlagen des jeweiligen Berufsfeldes informieren und zur Vertiefung ein kleines Projekt aus ihrem Berufsfeld anbieten (s.a. unser Hundertwassertoilettenprojekt).

 

In den Klasssen 7-9 machen die Schüler Betriebspraktika in Betrieben und werden dabei von ihren Lehrkräften betreut. Seit dem Schuljahr 2014/15 absolvieren die Schüler der 9. Klassen erstmals jeden Mittwoch zusätzlich ein ganztägiges Tagespraktikum in einem festen Betrieb. Dies ersetzt den BLO - Praxisunterricht dieser Jahrgangsstufe.

Die SchülerInnen der 7. und 8. Klassen nehmen außerdem am Berufsorientierungsprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung teil. Mit dieser Maßnahme werden die Jugendlichen mit ähnlichen Zielen für 10 Tage in den Werkstätten der NoA an die Berufs- und Arbeitswelt herangeführt.

 

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Oberstufenarbeit liegt in der Schaffung von „Ernstsituationen“. So müssen sich unsere Entlassschüler in einem realistisch gestalteten Vorstellungsgespräch vor fremden Personen, darunter eine ehemalige Ausbildungsleiterin, 20 Minuten präsentieren und ihre Stärken darstellen. Die Schüler werden dazu zu bestimmten Uhrzeiten bestellt, sollen ihre Kleidung der Situation anpassen, müssen ihre Unterlagen (Portfolio) vorlegen und bekommen danach sofort ein Rückmeldung über ihren Auftritt.

Dem Ernstcharakter dient auch die offiziellen Abschlussprüfung der 9. Klassen, entweder im Förderschwerpunkt Lernen oder als Mittelschulabschluss.

Alle SchülerInnen erhalten in der 9. Klasse ein besonderes Gutachten, in dem Aussagen über ihre Stärken und Schwächen getroffen werden. Die Empfehlung über die berufliche Eingliederung nach der Schule wird gemeinsam mit dem Berufsberater der Arbeitsagentur erstellt. Fast alle Abgänger unseres Förderzentrums erhalten von der Agentur einen sogenannten Rehastatus zuerkannt, der ihnen eine besondere Förderung bei der Berufseingliederung (BvB, BVJ) und in der Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf zugesteht. Die Ausbildung erfolgt im Regelfall über das Berufsausbildungswerk Mittelfranken (BAW)

Bislang konnte ein hoher Prozentsatz der Schüler, die es schafften ihren Verpflichtungen, so z.B. der Einhaltung von Terminen beim Berufsberater nachzukommen, in eine geeignete Maßnahme zur beruflichen Vorbereitung und danach in eine passende Ausbildungsstelle vermittelt werden.

Praktische Erprobung der 8. Klassen bei der Noris-Arbeit (NOA) gGmbH

Einen vertieften praktischen Einblick in die Berufsfelder Kaufmännisches, Soziales und Gewerblich/Technisches gewinnen die Schüler der 8. Jahrgangsstufe in den beiden Wochen bei der Noris-Arbeit (NOA) gGmbH.   

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© SFZ Jean-Paul-Platz/ Jochen Schmid - letzte Aktualisierung 11.04.2018